Keine besonderen Auffälligkeiten

Nach dem wahren Fall des letzten Serienmörders der DDR: Sophie Sumburane porträtiert eine verunsicherte Gesellschaft im Vakuum der Wendezeit

Oktober 1989, ein Dorf in Brandenburg. Eine Frau wird in einer Kleingartenanlage getötet, der Mörder kann entkommen. In den nächsten Monaten bringt er vier weitere Frauen und ein Baby um. Angst und Verdächtigungen erschüttern die Dorfgemeinschaft, während fünfzig Kilometer weiter östlich die Mauer fällt. Die Polizei ist überfordert, dezimiert durch Abwanderung nach Westen und aufgeflogene Stasimitarbeiter. Die Sensationspresse scheint im wiedervereinten Deutschland ausloten zu wollen, wie weit man mit dem …

Taschenbuch, 296 Seiten

Veröffentlicht von Edition Nautilus.

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ISBN:
978-3-96054-478-4
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Rezensionen

Am Anfang fand ich den Stil gewöhnungsbedürftig und habe etwas gebraucht, um warm zu werden. Aber am Ende habe ich versucht, weniger am Stück zu lesen - nicht, weil ich keine Lust darauf hatte, sondern damit es nicht zu schnell zu Ende ist. Ich mochte die Protagonistinnen und das Setting zwischen Dorf und BILD-Redaktion sehr.