Adama

Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde

Adama ist Familien- und Generationen-Roman, chronique scandaleuse von Israel, Polit-Thriller und Kriminalroman. Ein mitreißendes historisches Epos über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, über Loyalität und Behauptungswille.

1946 beginnt die junge Ruth, sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, getrieben von jugendlichen Idealen in einem Land, das ihr feindlich gesinnt ist. Sie ist eine ungarische Zionistin, die, anders als die meisten Mitglieder ihrer Familie, den Nazis in Budapest entkommen konnte. Ruth wird das Herz des Kibbuz Trashim, und für sie ist der Kibbuz heilig, heilige Erde, also »Adama«, seine …

E-Book, 425 Seiten

Sprache: Deutsch

Am 14. Oktober 2025 von Suhrkamp Verlag veröffentlicht.

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ISBN:
978-3-518-47516-4
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Themen
  • Israel, Zionismus, Kibbuz, Staatsgründung Israels, Holocaust, Displaced Persons, Einwanderung nach Palästina, Nahostkonflikt, Generationenroman, Politthriller.

Rezensionen

Der Preis eines Ideals

Ein Page-Turner, ohne Frage — ich wollte immer wissen, was aus der nächsten Generation wird. Getragen hat mich dabei nicht die große Geschichte Israels, sondern die kleine: das Leben im Kibbuz. Wie man mitten in Kriegen und Staatsgründung eine sozialistische Gemeinschaft aufbaut und über Jahrzehnte hält, ist für mich eine fremde Welt und großartig erzählt. Ruth ist die stärkste Figur des Buches. Sie lebt ein Ideal, das die Konsequenz aus dem Holocaust ist, und gibt dafür immer mehr her, am Ende auch Menschlichkeit.

Wer als Thriller-Fan herangeht, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Es wird kein Fall gelöst, und wo Tidhar mit Thrillermechanik arbeitet, verlässt er sich gern auf die schicksalhafte Fügung. Man sieht der Handlung mehrfach an, dass sie sich weiterbewegen muss, weil die Dramaturgie es verlangt. Ein guter Thriller ist das trotzdem, nur kein brillanter. Stark ist der Roman als Verflechtung: Familienroman, Kibbuz-Chronik, Politgeschichte und Kriminalstoff greifen …